a | A
Sie sind hier: Institut / NEUE Angebote ab 2018 / in Planung
Neu

Fortbildung nach dem Fachverband Traumapädagogik – Curriculum (2017)

10 Tage:      Basiswissen 10 x 8 UE = 80 UE
2 Tage:        vertiefte Selbsterfahrung (in Kleingruppen) 2 x 8 UE = 16 UE
4 Tage:        Schwerpunkt: Traumapädagogik 4 x 8 UE = 32 UE
6 x ½ Tage: Supervision 6 x 4 UE = 24 UE

insgesamt 19 Tage mit 152 UE

Basiswissen

01 Theoretische Grundlagen / Neurobiologie
02 Theoretische Grundlagen / Bindung und Bindungsstörungen
03 Äußere Sicherheit schaffen
04 Innere Sicherheit schaffen
05 Teilearbeit I: Arbeit mit verletzten inneren Anteilen
06 Teilearbeit II: Arbeit mit verletzenden inneren Anteilen
07 Eine traumasensible Haltung entwickeln
08 Scham und Schuld
09 Täter – Täterstrategien – organisierte Gewalt / Opferschutz
10 Umgang mit komplexen Störungsbildern

Vertiefte Selbsterfahrung

Wird in Absprache mit der Fortbildungsleitung alleine oder in Kleingruppen bei qualifizierten
Trainern / Therapeuten durchgeführt. (Dr. Almute Nischak, Silvia März, Thomas Lang, Monika Harsch)

Schwerpunkt: Traumapädagogik

TP01 Traumapädagogische Arbeit im beruflichen Alltag

  • Nischen erarbeiten - bisherige Strukturen verändern - neue Projekte erarbeiten. Verknüpfung von Traumapädagogik mit bestehenden Konzepten.

TP02 Professionelle Beziehungsarbeit

  • Vertiefung Bindung, Dynamiken, zwischen professioneller Distanz und professioneller Nähe.

TP03 Systemische Aspekte, Gruppen- und Elternarbeit

TP04 Schwierige Situationen meistern

  • (Eigene) Affektregulation bei chronischer Selbstverletzung, Verführung, Suizidalität, Reinszenierungen, ...

Schwerpunkt: Traumazentrierte Fachberatung

TF01 Systemische Beratung in verschiedenen Kontexten

  • Beratung mit "Kunden", "Klagenden" und "Besuchern".

TF02 Beratung von Familien und Gruppen

  • Beispiel: Flüchtlingshilfe, Schulsozialarbeit, Bewährungshilfe

TF03 Spezielle Aspekte

  • Suchtberatung: Trauma und Sucht
  • Sozialpsychiatrie: Trauma und Psychose
  • Beratung für Opfer organisierter Gewalt: Beratung bei fortlaufendem Täterkontakt

TF04 Beratung in schwierigen Situationen

  • Zwangskontexte, Beratung bei Selbst- und / oder Fremdgefährdung (Kinderschutzfälle), Grenzen beraterischer Tätigkeit, Vernetzung mit weiteren Diensten: Kliniken, Psychotherapeuten, ...

Supervision

Die Supervision erfolgt in 6 Blöcken mit jeweils 4 UE. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 9 Teilnehmer begrenzt. Innerhalb der Supervision sind mindestens zwei Abschlussfälle einzubringen. In mindestens einem Fall sind Originaldokumente einzubringen.

Zertifizierungsvoraussetzungen

Es gelten die Voraussetzungen des Fachverbandes Traumapädagogik / DeGPT
www.fachverband-traumapaedagogik.org

Erfüllen der persönlichen Voraussetzungen und der erfolgreichen Teilnahme an den Seminaren (bei über 10% Fehlzeit müssen Seminare nachgeholt werden).

Vorstellung (mündlich und schriftlich) eines Projektes und eines Falles, bzw. von drei Fällen (zwei mündlich und schriftlich, einer nur schriftlich) anhand eines von der Kursleitung vorgegebenen Schemas.

Leitung der Fortbildung

Gaby Breitenbach / Harald Requardt

Selbsterfahrungsseminar

Thomas Lang

Veranstaltungsort

Villa Lindenfels

Es ist geplant, diese Fortbildung erstmals Ende 2018 oder Anfang 2019 anzubieten.
Die konkretenTermine , sowie die Kosten werden bis Mitte 2018 veröffentlicht.