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Unterlagen

Fortbildung Traumapädagogik / Traumazentrierte Fachberatung

Traumapädagogik

anerkannt von der DeGPT / Fachverband Traumapädagogik

(www.degpt.de; www.fachverband-traumapaedagogik.org)

Gliederung (1 FE = 45 Minuten)

Voraussetzung für die Teilnahme

Fachliche Voraussetzungen

Abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialadministrativen, erzieherischen oder pflegerischen Beruf oder (Fach-)Hochschulabschluss im Humanwissenschaftlichen Bereich, sowie mindestens 3-jährige Berufserfahrung (incl. Praktika oder Anerkennungsjahr). Aktuell Berufstätigkeit im Bereich Pädagogik und / oder Beratung.

Persönliche Voraussetzungen

Voraussetzung zur Teilnahme ist eine gute persönliche Stabilität und Belastbarkeit. Das setzt eine Affektstabilität in der Konfrontation mit Leidenszuständen voraus.

Wir verweisen im Weiteren auf die AGB.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 18 beschränkt.

Gesamtumfang der Fortbildung (18 Monate)

Es gibt die Möglichkeit, ein Zertifikat im Bereich Traumapädagogik oder Traumazentrierter Fachberatung zu erwerben (19 Tage), bzw. einen Doppelabschluss in Traumapädagogik und Traumazentrierter Fachberatung (23 Tage).
Bei einem angestrebten Doppelanschluss müssen auch Fälle aus beiden Arbeitsbereichen eingereicht werden (1 zusätzlicher Fall gegenüber einer Einzelanerkennung).

Fortbildungsstruktur

10 Tage- 80 FEGrundlagen-Seminare
2 Tage- 16 FEVertiefte Selbsterfahrung
6x4 FE- 24 FEGruppen-Supervision (für alle TeilnehmerInnen)
120 FEinsgesamt
optional

und / oder
4 Tage- 32 FESchwerpunkt Traumapädagogik
4 Tage- 32 FESchwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung
152 FEbei Einzelabschluss
184 FEbei Doppelabschluss

Seminare / Termine

SE Vertiefte Selbsterfahrung 8. und 9. Mai 2020 10.00 bis 18.00 Uhr
01 Theoretische Grundlagen / Neurobiologie 17. Mai 2019 10.00 bis 18.00 Uhr
02 Theoretische Grundlagen / Bindungsstörungen 18. Mai 2019 10.00 bis 18.00 Uhr
03 Äußere Sicherheit schaffen 27. September 2019 10.00 bis 18.00 Uhr
04 Innere Sicherheit schaffen 28. September 2019 10.00 bis 18.00 Uhr
05 Teilearbeit I: Arbeit mit verletzten Anteilen 22. November 2019 10.00 bis 18.00 Uhr
06 Teilearbeit II: Arbeit mit verletzenden Anteilen 23. November 2019 10.00 bis 18.00 Uhr
07 Eine traumasensible Haltung entwickeln 17. Januar 2020 10.00 bis 18.00 Uhr
08 Scham und Schuld 18. Januar 2020 10.00 bis 18.00 Uhr
09 Täter / Täterstrategien / Opferschutz 6. März 2020 10.00 bis 18.00 Uhr
10 Umgang mit komplexen Störungsbildern 7. März 2020 10.00 bis 18.00 Uhr

Schwerpunkt Traumapädagogik

VT TP 4 Schwierige Situationen meistern 19. September 2020
VT TP 1 Traumapädagogische Arbeit im beruflichen Alltag 19. Juni 2020
VT TP 2 Professionelle Beziehungsarbeit 20. Juni 2020
VT TP 3 Systemische Aspekte, Gruppen- und Elternarbeit 18. September 2020

Schwerpunkt Traumazentrierter Fachberater

VT TF 4 Beratung in schwierigen Situationen 17. Oktober 2020
VT TF 1 Traumazentrierte Beratung in verschiedenen Kontexten 17. Juli 2020
VT TF 2 Beratung von Familien und Gruppen 18. Juli 2020
VT TF 3 Spezielle Aspekte 16. Oktober 2020

Die Gruppensupervision findet in Gruppen mit max. 9 TeilnehmerInnen statt.
Die Termine werden Anfang 2020 festgelegt (6 halbtägige Termine).

Inhalte

(detailliert nachzulesen unter www.degpt.de/curricula)

7.2 Schwerpunkt Traumafachberatung 32 FE
1 Einführung in die Grundlagen 16 FE
2 Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit 8 FE
3 Praxis und Reflektion 32 FE
4 Stabilisierung 32 FE
5 Unterstützung und Begleitung spontaner Traumaverabeitung 8 FE
6 Supervision 24 FE
7.1 Schwerpunkt Traumapädagogik 32 FE

Kursleitung - Harald Requardt / weitere Lehrende - Gaby Breitenbach und Thomas Lang

Jede Fortbildung ist geprägt von der Feldkompetenz der Lehrenden. Dieses Angebot fokussiert auf die Arbeitswelt in Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie, Suchthilfe, bzw. die beraterische oder pädagogische Arbeit mit Opfern extremer (sexualisierter und organisierter) Gewalt.

Voraussetzung für Zertifizierung

Vollständigen Seminarteilnahme und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen:

Für Einzelzertifizierung:

  • Eine Projektvorstellung
  • Eine anonymisierte Fallvorstellung

(jeweils mündlich und schriftlich)

Bei Doppelzertifizierung:

  • Eine Projektvorstellung
  • Eine anonymisierte Fallvorstellung zum jeweiligen Arbeitsbereich.

(jeweils mündlich und schriftlich)

Sowohl Projekt als auch Fallvorstellungen sind mit Originaldokumenten zu belegen.

Honorar

Einzelabschluss: 2700.- € (18 Monatsraten á 150.- €)
Doppelabschluss: 3330.- € (18 Monatsraten á 185.- €)

Frühere Teilnehmer der viertägigen Seminarreihe "Grundlagen der Psychotraumatologie" bekommen eine Ermäßigung von 200.- €.