a | A
Sie sind hier: Institut / Basistraining dissoziative Störungen
Unterlagen

Basistraining dissoziative Störungen

Leitung der Fortbildung

Dipl. Psych. Dipl. Soz.päd. Gaby Breitenbach (Geschäftsführung VIELSEITS)
Fachkrankenschwester für Psychiatrie, Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen Daniela Ziegler (Leitung VIELSEITS)

Gliederung (1 FE = 45 Minuten)

Die vier Termine der Veranstaltung können nur gesamt gebucht werden, eine Einzelbuchung ist nicht möglich.

Das Aufbautraining ist als vierteilige Reihe für das erste Halbjahr 2020 geplant. Die Reihen werden jährlich angeboten.

Zielgruppe

Dieses Angebot richtet sich an Berufsgruppen, die in ihrer klinischen, beraterischen, pädagogischen, pflegerischen und therapeutischen Arbeit mit traumatisierten Menschen konfrontiert sind, die aufgrund ihrer Traumatisierung ein hohes Maß an Dissoziation aufweisen.

Hierbei denken wir an: Jugend- und Heimerzieher, Sozialpädagogen, Pädagogen, Krankenschwestern und Krankenpfleger, aber auch Psychotherapeuten und MitarbeiterInnen in Beratungsstellen, die sich mehr Verständnis und Handwerkszeug für die praktische Arbeit wünschen.

Inhalte

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt darauf, Dissoziation zu erkennen, in der Begegnung auf die daraus entstehenden Fragestellungen und Problemlagen kompetent einzugehen und Handlungssicherheit für die tägliche Arbeit zu gewinnen. Während der erste Teil (Block 1 und 2) sich dissoziativen Phänomenen in der Abgrenzung zum Phänomen der selektiven Aufmerksamkeit, aber auch zu anderen Störungsbildern, widmet, ist der Schwerpunkt des zweiten Teiles auf dem konkreten Umgang mit Phänomenen des Zeitverlustes, der Persönlichkeitswechsel, des Umgangs mit Flashbacks und Reinszenierungen im Kontext dissoziativer innerer Struktur. Fragen der Entstehungsbedingungen und des gesellschaftlichen Umgangs mit Dissoziation, und die Auswirkung auf Hilfsstrukturen runden das Basistraining ab.

Der Schwerpunkt aller vier Veranstaltungen liegt in der Vermittlung von praktischer Handlungskompetenz und vertieftem theoretischen Verständnis für dissoziative Störungen.

  • Grundlagen der Psychotraumatologie dissoziativer Störungen
  • Neurobiologie der Dissoziation
  • Vom fehlenden Puzzleteil bis zur dissoziativen Identität
  • Probleme mit dissoziativen Phänomenen in der praktischen Arbeit
  • Umgang mit Systemen und Teilsystemen
  • Teilearbeit auf der Basis dissoziativer Phänomene und dissoziativer Störungen der Identität
  • "Ich suche nicht - ich finde" vom Umgang mit Teilsystemen im pädagogischen Alltag
  • Soll man das - muss man das glauben? Kriterien zur kritischen Beurteilung entwickeln und anwenden
  • Was muss man wissen - was kann man fragen - wo liegen Klippen?
  • Strukturelle Dissoziation im Kontext extremer Gewalt und als rein organismische Reaktion
  • Bindungsverhalten und Dissoziation
  • Kommunikation und Dissoziation, innere und äußere Kommunikation
  • Erkennen und Umgang mit Risikoverhalten und Gefahrensituationen
  • Innere und äußere Sicherheit
  • Körperliche und soziale Einschränkungen wechselnder Stabilität
  • Grenzen und Chancen im eigenen Arbeitskontext

Der jeweilige Arbeitskontext, Fragen und Fallarbeit kann gerne mit eingebracht und miteinbezogen werden.

Termine

BT4 Donnerstag 14. November 2019 1 Tag
BT1 Donnerstag 18. Juli 2019 1 Tag
BT2 Donnerstag 12. September 2019 1 Tag
BT3 Donnerstag 10. Oktober 2019 1 Tag

Die Seminare finden jeweils donnerstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.

Kosten

Die Gesamtkosten für die vier Kursteile betragen 600.- € (150.- € pro Seminartag)

Bei Bedarf kann die Veranstaltung bei der LPK (Landes-Psychotherapeutenkammer) angemeldet
werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 beschränkt.

Überweisungen bitte mit Angabe von Veranstaltung und Termin, sowie Name des Teilnehmers auf folgendes Konto

Kontodaten